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Vorwort von Friedrich St. Brünen
Ganzheitliche Schmerzforschung
I.S. Bewegungsapparat sowie Diagnose -und Therapieverfahren
Statikforschung und Therpeutenausbildung

Liebe Leser dieser Internetseite !

Schauen Sie sich z.B. beim Spazierengehen mal ihre Mitmenschen etwas genauer an. Es gibt nur noch wenige,  die die" ideale Haltung" haben! Wie sieht diese aus? Nun, der Kopf steht zwischen den Schulterblättern, nicht über dem Brustbein, der Oberkörper ist aufge­richtet, die Schultern werden nach hinten und unten verbracht. Der Gang ist elastisch, federnd, man geht nicht mit dem Beinen, sondern mit der Beckenmusku­latur. Bei der "schlechten Haltung“ sehen wir genau das Gegenteil, die Schwerkraft und ggfls. berufliche Belastungen, z.B. vornübergebeugte Tätig­keiten haben aus diesem Typ eine unförmige, schlurfende, hinkende Masse gemacht !

Wie es auch sei, selbst "schwerste" Rücken– und Hüft- und/oder Knieprozesse mit Gehstörungen, Lähmungs­erscheinungen haben hier ihre Ursache.

Auch wenn der knöcherne Teil im CT/MRT einen Defekt anzeigt, so ist dieser fast immer ein Opfer des Täters, des Muskels bzw. genauer gesagt:

Von verkürzten, verhärteten, verspannten, verklebten, verdickten, in der Geometrie gestörten Muskelketten !!

Für den Laien sieht ein Muskel ganz einfach aus, er ist an einem Knochen festgemacht und endet an einem Gelenk! Hierzu zitiere ich den Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi, Direktor des „Institutes for Muscle research in Woods Hole, Massachusetts, USA“, der größten zeitgenössischen Kapazität in Sachen Muskeln :

Ein Muskel gehört zu den Allerweltssachen, die bei oberflächlicher Betrachtung etwas ganz Einfaches zu sein scheinen. Je eingehender man sich aber dann damit beschäftigt, desto komplizierter wird der Muskel und seine Funktionsweise. Es gibt kein anderes Gewebe in unserem Körper, dessen Funktionen sowie gravierende Veränderungen des Chemie- und Energiehaushalts, der physikalischen Verhältnisse und  der räumlichen Ausdehnung hervorrufen. Durch Kontrak­tion und Entspannung kontrolliert die Muskulatur buchstäblich den Lebensrhythmus von Mensch und Tier.

Normalerweise gilt, dass neue Erkenntnisse zu mehr Wissen über dem Gegenstand der Untersuchung führen. Bei der MUSKULATUR ist genau das Gegenteil der Fall.

Nach über i.W. zehn Jahren Forschungsarbeit erlebe ich immer noch Dinge, die mich überraschen. Ich therapiere auf der linken Körperseite einen Muskel, die Reaktion erfolgt aber auf der anderen Seite (Kreuzübertragung). Oder aber ich versuche ein Syndrom im Bereich Kreuz-Darmbein Gelenk zu lösen, gelingt mir aber erst, als ich einen speziellen Energiepunkt in der Wade aufsuche.

Ich möchte hier nicht auf spezifische, neue Diagnose -und Therapieverfahren eingehen, diese The­matik ist nicht nur Seitenfüllend, über sie müsste ich ein Buch schreiben.

Ich bitte Sie die Erfahrungsberichte einiger meiner schwerstschmerzpatient zu lesen.

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